Meine Geschichte – Eltern-Kind-Wandel

Wenn Lernen weh tut, hat das Schulsystem versagt

Immer mehr Kinder verlieren die Freude am Lernen.
Eltern stehen unter Druck, Lehrer fühlen sich überfordert.
Es ist Zeit, das System zu hinterfragen,
und Verantwortung zurückzuholen.

Ich bin Vater, und ich habe gehandelt.

Durch dieses Projekt habe ich meine Geschichte erzählt, und gezeigt was möglich ist,
wenn man seinem Herzen folgt. Ich bin diesen Weg allein gegangen. Ohne Unterstützung.
Ohne Sicherheit. Aber mit der tiefen Überzeugung, dass ich als Vater die Verantwortung trage,
mein Kind zu schützen, vor äußeren Einflüssen, die es formen wollen, statt es zu stärken.
Und ich habe gehandelt, mit Erfolg.

Heute weiß ich:

Jeder von uns steht an derselben Kreuzung.
Wir alle entscheiden jeden Tag, ob wir weiter im System mitlaufen,
oder ob wir beginnen, es zu verändern.

Tiago erzählt seine Geschichte

Warum ich diesen Weg gehe

Ich weiß, wie sich das anfühlt. Hausaufgaben, Tränen, Streit, Überforderung und das Gefühl, dass das System uns Eltern gegen unsere Kinder stellt. Ich habe gesehen, wie das System das Licht in den Augen meiner Kinder erlöschen lässt. Und ich konnte nicht länger zusehen.

Alles begann, als mein Sohn plötzlich nicht mehr zur Schule gehen wollte. Am Anfang verlief alles normal, er war neugierig, voller Freude und Stolz, endlich auch ein Schulkind zu sein. Doch nach wenigen Monaten änderte sich die gesamte Situation. Er begann, sich zu weigern, in die Schule zu gehen. Zunächst dachten wir, das sei nur eine Phase. Aber mit jedem Tag wurde es schlimmer. …mehr

Da wurde mir klar: Veränderung beginnt an der Basis, bei uns Eltern

Ich fing an, mit anderen Eltern zu sprechen. Fast alle erzählten mir dasselbe: Überforderung, Druck, Schuldgefühle und vor allem das Gefühl, allein zu sein. Doch niemand ist allein. Wir alle spüren es. Wir haben nur verlernt, auf dieses Gefühl zu hören. Ich bin Vater von zwei Kindern und habe beschlossen, diesen Kreislauf jetzt zu durchbrechen.

Es ist mir wichtig, zu betonen, dass ich nicht als Kritiker spreche, sondern als Vater. Ich möchte Eltern ermutigen, wieder hinzuschauen, hineinzufühlen und ihre eigenen Kinder zu schützen. Denn kein Kind sollte lernen, seine Lebendigkeit aufzugeben, nur um zu funktionieren. Jeder von uns kann dazu beitragen, dass Kinder wieder …mehr

Eltern finden zusammen
Familien erzählen ihre Geschichte

Zwischen Arbeit, Familie und Erschöpfung

Der Alltag vieler Familien ist heute ein ständiger Kampf gegen Zeit, Stress und Verpflichtungen. Beide Eltern müssen arbeiten, um das Leben finanzieren zu können. Doch wenn sie abends nach Hause kommen, wartet schon der zweite Job: Haushalt, Kochen, Wäsche, Organisation und die Hausaufgaben der Kinder.

Dabei übersehen wir oft, dass unsere Kinder gerade in ihrer wichtigsten und einer der prägendsten Entwicklungsphase stecken. Zwischen 6 und 12 Jahren entstehen Persönlichkeit, Selbstwert, Kreativität und Vertrauen ins Leben. Doch genau in dieser sensiblen Zeit verbringen sie den größten Teil des Tages in der Schule… …mehr

Der Alltag in der Schule

Unsere Kinder verbringen den größten Teil ihres Tages in der Schule und von der ersten Minute an müssen sie funktionieren. Sie sollen still sitzen, zuhören, gehorchen, wiederholen, auswendig lernen. Kaum Bewegung, kaum Kreativität, kaum Zeit, um eigene Gedanken zu entwickeln.

Von klein auf lernen sie, dass Fehler schlecht sind, dass Leistung über Anerkennung entscheidet und dass man nur „gut“ ist, wenn man bessere Noten hat als andere. So entsteht früh eine Spaltung zwischen sogenannten guten und schwachen Kindern, eine Bewertung, die aber absolut nichts mit dem wahren Wert eines Kindes zu tun hat… …mehr

Der Alltag in der Schule
Wer entscheidet über Bildung

Wer wirklich entscheidet, was unsere Kinder lernen

Viele Eltern glauben, die Schule ihrer Kinder entscheide selbst, was und wie gelernt wird. Doch das ist ein Irrtum. Das deutsche Schulsystem ist streng hierarchisch aufgebaut, von oben nach unten. Entscheidungen werden in Ministerien getroffen, nicht aber in Klassenzimmern.

Ein System von oben nach unten: Deutschland hat kein einheitliches Bildungssystem, sondern 16 verschiedene – eines pro Bundesland. Jedes Land hat ein eigenes Kultusministerium, das festlegt, welche Fächer unterrichtet werden, welche Inhalte gelten und nach welchen Maßstäben Leistungen bewertet werden. Allerdings sitzen dort selten Menschen mit Blick auf die seelische Entwicklung eines Kindes, sondern Gremien, die Kompetenzen und wirtschaftliche Anforderungen priorisieren… …mehr

Lehrerinnen, Schulleitungen und Schulpsychologinnen

Auch viele Lehrer, Schulleitungen und Schulpsychologen spüren längst, dass das, was sie tun müssen, häufig nicht mehr im Einklang steht mit dem, was Kinder wirklich brauchen. Sie sehen den Druck, die Erschöpfung, die Tränen – bei Schülern, Eltern und oft auch bei sich selbst. Doch sie stecken in einem System fest, das ihnen klare Grenzen setzt: Lehrpläne, Prüfungen, Vorschriften und Erwartungen.

Sie wissen, dass etwas nicht stimmt, aber ihnen sind oft die Hände gebunden. Viele wünschen sich Veränderung, aber sie dürfen sie nicht anstoßen, weil sie für ein System arbeiten, das ihnen vorschreibt, wie sie zu lehren haben… …mehr

Lehrerinnen und Schulpsychologinnen
Was heute normal scheint

Was heute normal scheint, darf nicht länger normal sein.

Lehrer sind überfordert, Eltern gestresst, Kinder überlastet und keiner fühlt sich mehr wohl in diesem System. Was wir als „normal“ bezeichnen, ist in Wahrheit eine schleichende Entfremdung von uns selbst und unseren Kindern.

Hausaufgaben führen zu Stress statt zu Harmonie. Noten schaffen Spaltung statt Verbindung. Kinder lernen, zu funktionieren, statt zu fühlen. Lehrer sind überfordert und geben Druck weiter. Eltern verlieren das Vertrauen in ihre eigene Intuition…

  • Es ist nicht normal, dass wir gegen den Willen unserer Kinder handeln.
  • Es ist nicht normal, dass wir ihnen vorschreiben, wie sie die Welt zu sehen haben.
  • Es ist nicht normal, dass wir ihr wahres Potenzial einschränken.
  • Es ist nicht normal, dass eine Note den Wert eines Kindes bestimmt.
  • Es ist nicht normal, dass Kinder als Konkurrenten statt als Freunde aufwachsen.
  • Es ist nicht normal, dass sie zehn Jahre lang nur wiederholen, aber nicht hinterfragen dürfen.
  • Es ist nicht normal, dass wir uns voneinander getrennt fühlen, in einem System aus Angst und Kontrolle.
  • Es ist nicht normal, dass wir jeden Tag funktionieren, statt lebendig zu sein.

Wer sich diesen Wahnsinn schönredet und glaubt, das sei „normal“, hat selbst nie verstanden, was Freiheit und Selbstbestimmung bedeuten. Wir alle sind in ein System hineingewachsen, das uns Schritt für Schritt von unserer Intuition entfernt hat. Wir erfüllen Erwartungen, statt unserem Herzen zu folgen – und genau das geben wir unbewusst weiter.

Umso wichtiger ist es, innezuhalten und ehrlich zu fragen: Raubt das, was ich meinem Kind zumute, ihm und mir Energie – oder erfüllt es uns mit Freude, Vertrauen und Lebendigkeit? In dieser Antwort erkennst du, ob du aus deiner inneren Wahrheit handelst oder aus einer Programmierung, die dich glauben lässt, das sei normal.

Wir leben nicht mehr, wir funktionieren. …mehr

Wenn wir Kinder beobachten, sehen wir das Leben selbst

Beobachte mal kleine Kinder. Sie sind echt. Sie verstellen sich nicht, um gemocht zu werden. Sie sind lebendig, neugierig, kreativ und voller Fantasie. Sie hinterfragen alles, fühlen mit, wenn jemand traurig ist, und spüren intuitiv, was richtig oder falsch ist. Das ist so, weil sie noch verbunden sind mit sich, mit anderen und mit dem Leben insgesamt.

Jedes Kind ist anders, einzigartig, ungezähmt und voller Ideen. Und sie alle haben… …mehr

Kinder zeigen das Leben
Von 100 % Potenzial bleiben nach der Schulzeit nur noch 2 % übrig
Was das Schulsystem in unseren Kindern erstickt

Lebendigkeit

Das natürliche Strahlen, die Freude am Dasein und die Lust am Entdecken.

Hinterfragen

Die Fähigkeit, alles zu hinterfragen, statt blind zu wiederholen.

Vorstellungskraft

Das innere Bild einer besseren, freieren Welt zu tragen und zu gestalten.

Eigenständiges Denken

Der Mut, eigene Schlüsse zu ziehen und Verantwortung zu übernehmen.

Mitgefühl

Echtes Fühlen und Verstehen statt Konkurrenzdenken.

Kreativität

Neues erschaffen, träumen, spielen und frei gestalten.

Fantasie

Die Welt bunt und lebendig vorstellen – jenseits von Grenzen.

Intuition

Auf das eigene Herz hören, auch wenn es nicht logisch erscheint.

Bedingungslose Liebe

Sich wertvoll fühlen, ohne etwas leisten zu müssen.

Selbstbestimmung

Bewusst Entscheidungen treffen dürfen und können.

Eigener Blick

Die Welt neugierig, unvoreingenommen und echt sehen.

Freiheit

Man selbst sein – ohne Masken, Erwartungen und Vergleich.

Individualität

Das zu leben, was uns einzigartig macht.

Naturverbundenheit

Den Kreislauf des Lebens verstehen und im Einklang handeln.

Willenskraft

Vertrauen in die eigene Stärke, Hindernisse zu überwinden.

Schöpferkraft

Erinnerung daran, das eigene Leben aktiv zu gestalten – mit Herz, Bewusstsein und Intuition.

Kinder brauchen Räume, in denen sie Fehler machen dürfen, lachen, träumen und ihre eigene Wahrheit entdecken können. Jedes Kind wird mit unendlicher Neugier, Schöpferkraft und Begeisterung geboren. Doch das Schulsystem formt sie zu etwas, das funktioniert, nicht aber zu jemandem, der fühlt, denkt und lebt.

Studien & Zahlen

Studien zeigen: Kreativität nimmt mit dem Alter drastisch ab

Alphabet Film Cover

Dokumentarfilm

„Alphabet, Angst oder Liebe“

Der Film „Alphabet, Angst oder Liebe“ (2013) von Erwin Wagenhofer ist eine tiefgehende, dokumentarische Auseinandersetzung mit unserem heutigen Bildungs- und Gesellschaftssystem – und gleichzeitig ein Weckruf. Er zeigt, wie stark Kinder, Eltern und Lehrende unter Leistungsdruck, Konkurrenzdenken und normbasiertem Denken leiden und wie dadurch Kreativität, Empathie und Menschlichkeit allmählich verloren gehen.

Zentrale Botschaft

Kinder kommen mit Neugier, Kreativität und Liebe zum Lernen auf die Welt. Das Schulsystem macht sie jedoch zu Angepassten, die Angst vor Fehlern und Abweichung haben. Angst wird zum Erziehungsprinzip, statt Liebe und Vertrauen. Das System „produziert“ Leistung, aber keine Menschlichkeit.

Wissenschaftlich untermauert

Die Doku stützt sich auf Aussagen führender Wissenschaftler: 100 % aller Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren zeigen laut der NASA-Studie von George Land eine hohe divergente Denkfähigkeit – im Erwachsenenalter bleiben davon nur 2 % übrig.

Was Kinder wirklich brauchen

Kinder brauchen Mutmacher, keine Bewerter. Sie benötigen Vertrauen, Raum, Bewegung, Kreativität und echte Beziehung. Entscheidend sind Lehrer, die begleiten, nicht kontrollieren, und Eltern, die ihnen wieder… …mehr

Was Kinder wirklich brauchen

Video-Empfehlung

„I Sued the School System“ von Prince Ea

Das Video „I Sued the School System“ (deutsch: „Ich verklage das Schulsystem“) stammt von Prince Ea, einem US-amerikanischen Künstler, Aktivisten und Filmemacher, der für seine gesellschaftskritischen Spoken-Word-Videos bekannt ist.

Studien & Berichte

Wissenschaftliche Studien über Kinder, Lernen und Schulsystem

Universität Leipzig Studie

Universität Leipzig (2019)

Faktenwissen versus kreatives Denken im deutschen Schulsystem

Vermittelt überwiegend Faktenwissen, aber kaum praktische Fähigkeiten oder kreatives Denken.
Schüler verlieren ihre natürliche Neugier und geistige Flexibilität.

Bertelsmann-Stiftung Studie

Bertelsmann-Stiftung (2018)

Arbeitsbelastung von Grundschullehrern im internationalen Vergleich

Deutsche Lehrkräfte haben eine der höchsten Arbeitsbelastungen weltweit.
Kaum Zeit für individuelle Förderung oder emotionale Begleitung der Kinder.

SINUS-Studie

SINUS-Studie (BMBF, 2009)

Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenzen

Das System fördert kaum individuelle Lernwege.
Kinder, die anders denken oder kreativ lernen, werden benachteiligt.

IGLU-Studie

IGLU-Studie (2016)

Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung

Kinder in Deutschland verlieren früh die Freude am Lesen, weil es mit Bewertung statt Emotion verknüpft ist.
Lernfreude nimmt ab, sobald Lesen zur Pflicht wird.

Friedrich-Ebert-Stiftung Studie

Friedrich-Ebert-Stiftung (2019)

Leistungsdruck und psychische Gesundheit

Kinder und Jugendliche zeigen starke psychische Belastungen durch Leistungsdruck und Angst vor Versagen.
Zunahme von Stress, Schlafproblemen, Konzentrationsstörungen und Depressionen.

PISA-Studie

PISA-Studie (OECD, 2018)

Internationale Vergleichsstudie

Deutsche Schüler leiden unter hohem Leistungsdruck und Angst vor Bewertung.
Länder mit weniger Druck und mehr individueller Förderung erzielen bessere Ergebnisse.

Psychische Gesundheit

Psychische Überlastung und Verlust der Lebensfreude

Immer mehr Kinder zeigen Anzeichen von Stress, Angst und Überforderung. Der Leistungsdruck, die starren Strukturen und das Fehlen echter Anerkennung lassen viele Kinder innerlich erstarren. Statt Neugier, Begeisterung und Selbstvertrauen wächst die Angst, nicht gut genug zu sein.

• Laut der COPSY-Studie (Universität Hamburg, 2023) leiden rund 25 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland an psychischen Belastungen.

• Fast jedes zweite Kind fühlt sich erschöpft oder gestresst (DAK-Präventionsradar, 2019).

🔗 Quellen:

  • COPSY-Studie, Universität Hamburg
  • DAK Kinder- und Jugendgesundheitsstudie 2019
COPSY Studie
WHO Report

Digitale Überreizung

Digitale Überreizung und Verlust echter Verbindung

Kinder verbringen heute mehr Zeit vor Bildschirmen als in Bewegung, Spiel oder Natur. Das führt zu Reizüberflutung, Konzentrationsproblemen und Entfremdung von echten Beziehungen.

Eine Studie der WHO zeigt, dass Kinder täglich durchschnittlich sechs bis acht Stunden Bildschirmzeit haben.

Zu viel digitale Reizung steht im Zusammenhang mit Schlafstörungen, Reizbarkeit und geringerer Empathie (JAMA Pediatrics, 2023).

🔗 Quellen:

  • JAMA Pediatrics – Technoference & Parent-Child Interaction (2023)
  • WHO Report on Child Screen Time (2022)

Emotionale Bildung

Fehlende emotionale Bildung und Verlust der Kreativität

Unser Schulsystem lehrt Wissen, aber kaum Menschlichkeit. Kinder lernen zu funktionieren, statt zu fühlen. Emotionale Intelligenz, Kreativität und Mitgefühl bleiben auf der Strecke, obwohl genau das die Fähigkeiten sind, die die Zukunft braucht.

Prof. Gerald Hüther und Prof. Joachim Bauer warnen seit Jahren: „Kinder lernen aus Begeisterung, nicht aus Druck.“

Laut OECD-Bericht (2022) wünschen sich über 60 % der Lehrkräfte mehr Raum für soziale und emotionale Bildung.

🔗 Quellen:

  • Prof. Gerald Hüther & Prof. Joachim Bauer – Vorträge & Publikationen
  • OECD Report „Future of Education and Skills“ (2022)
OECD PISA Bericht

All diese Studien und Experten sagen dasselbe: Kinder lernen am besten durch Neugier, Begeisterung, Beziehung und Sinn. Das Schulsystem aber unterdrückt genau diese Kräfte. Wir müssen daher nicht gegen Schule kämpfen – wir müssen Bildung neu denken.

Was das konkret bedeutet:

  • Stiftungen und NGOs legen das Fundament (Studien, Modelle, Leuchtturmprojekte).
  • Die Politik reagiert langsam – viele Vorschläge bleiben liegen oder werden abgeschwächt.
  • Elterliche Verantwortung ist jetzt gefragt: Nur wenn viele Familien lokal aktiv werden, entsteht echter Druck für Systemwandel.
  • Wandel funktioniert nicht top-down. Er braucht tägliche Praxis, Vorbilder und den Schutz der Kinder vor Überforderung.

10 Jahre Schule reichen aus, um aus einem freien, lebendigen Kind – voller Neugier, Kreativität und Vertrauen ins Leben – ein angepasstes Wesen zu machen. Ein Kind, das lernt zu funktionieren, statt zu fühlen.

Es lernt, Anweisungen zu befolgen, statt Fragen zu stellen. Es lernt, Angst zu haben – Angst vor Fehlern, Angst, nicht genug zu sein. Und irgendwann trägt es all diese Ängste in sich – still, tief, unbemerkt.

Das Schlimmste: Wir Eltern merken oft nicht, dass wir diesen Schmerz weitergeben. Weil auch wir gelernt haben, zu denken statt zu fühlen.

Was ich mir als Vater wünsche:

Ich möchte, dass mein Kind lernt, seinen eigenen Weg zu gehen – nicht meinen. Dass es das, was man ihm erzählt, hinterfragen darf. Dass es Mut hat, eigene Entscheidungen zu treffen. Dass es Lösungen findet, Mitgefühl zeigt und einfach ein guter Mensch wird.

Doch je mehr ich sage „du musst, du sollst“, desto mehr entferne ich es von seinem inneren Kompass, den jedes Kind besitzt.

Wenn wir unseren Kindern unsere alten Muster überstülpen, drücken wir sie in Formen, die nicht ihre sind. Zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr beginnt ein Kind, seinen eigenen Weg zu finden – die wichtigste Phase überhaupt.

Kinder sehen die Welt

Wenn Kinder die Welt durch Bildschirme sehen

Immer mehr Kinder wachsen in einer Welt auf, in der echte Begegnungen durch Displays ersetzt werden. Sie lernen, zu wischen, bevor sie lernen, zu fühlen. Das Smartphone wird zum Begleiter, aber nicht zum Verbündeten. Statt Neugier, Natur und Kreativität dominieren Dopamin, Ablenkung und Vergleich.

  • Eine Studie der WHO zeigt, dass Kinder täglich durchschnittlich 6–8 Stunden Bildschirmzeit haben.
  • Zu viel digitale Reizung steht im Zusammenhang mit Schlafstörungen, Reizbarkeit und geringerer Empathie (JAMA Pediatrics, 2023).

Müdigkeit & Antriebslosigkeit

Übermäßige Bildschirmzeit führt zu Schlafmangel und Erschöpfung. Kinder wirken energielos, müde und ziehen sich immer mehr zurück.

Weniger Gespräche und Nähe

Wenn das Handy wichtiger wird als der Blickkontakt, verschwinden echte Gespräche, Mitgefühl und emotionale Verbindung.

Geistige und kreative Einschränkung

Ständige Reizüberflutung stumpft das Gehirn ab. Kinder verlieren ihre natürliche Neugier, Vorstellungskraft und Freude am Entdecken.

Verlust der Kreativität

Das Gehirn wird passiv: Statt selbst zu gestalten, konsumieren Kinder nur noch. Fantasie, Spielfreude und Ausdruckskraft verkümmern.

Einschränkung der Wahrnehmung

Der ständige Fokus auf den Bildschirm verengt die Wahrnehmung. Kinder nehmen Umwelt und Mitmenschen weniger bewusst wahr.

Sucht und emotionale Abstumpfung

Digitale Reize aktivieren das Belohnungssystem ähnlich wie Drogen. Das führt zu Reizbarkeit, Ungeduld, Aggression – und innerer Leere.

Verlorene Verbindung, das stille Leiden unserer Zeit

Früher haben Familien jeden Tag zusammen gegessen, gelacht, Geschichten erzählt, sich zugehört und das Leben miteinander geteilt. Es war selbstverständlich, Zeit füreinander zu haben. Geburtstage, kleine Erfolge oder einfach das Beisammensein wurden gefeiert und wertgeschätzt. Heute leben wir in einer Welt, die uns trennt, obwohl wir scheinbar so gut vernetzt sind wie nie zuvor. …mehr

Verlorene Verbindung
Zeit uns wieder verbinden

Zeit, uns wieder verbinden

Früher saßen Familien stets gemeinsam am Tisch. Es war ein heiliger Moment des Zusammenhalts, jeder erzählte von seinem Tag und man genoss das Zusammensein. Es war selbstverständlich, Zeit füreinander zu haben. Man feierte selbst kleine Dinge: ein Sonnentag, einfach das Miteinander ohne Eile, ohne Ablenkung.

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Das Buch von Dr. Elisabeth Kübler-Ross!

Dr. Elisabeth Kübler-Ross

Sie hat über 1.000 Menschen im Sterbebett begleitet und ist zu einer tiefen Klarheit gekommen.

Ihre wichtigste Erkenntnis:
Am Ende zählt nur Liebe.

Nicht Erfolg, Besitz oder Anerkennung, sondern ausschließlich die Liebe, die man gegeben und empfangen hat.

Viele Menschen bereuen, nicht wirklich gelebt zu haben.

Sie haben zu viel funktioniert, sich zu oft angepasst und Erwartungen erfüllt, aber zu selten das getan, was ihr Herz wollte.

Sterbende verlieren die Angst vor dem Tod, wenn sie den Sinn erkennen.

Sie spüren, dass das Leben kein Zufall war, sondern eine Reise der Seele und dass Liebe und Bewusstsein über den Tod hinaus bestehen.

Was wir verdrängen, kehrt am Ende zurück.

Unerfüllte Träume, unterdrückte Gefühle und unausgesprochene Wahrheiten tauchen kurz vor dem Tod wieder auf – nicht um zu bestrafen, sondern um zu heilen.

Jeder Mensch will gesehen, gehört und geliebt werden.

Die tiefste Angst ist nicht die vor dem Tod, sondern die, nicht wirklich gelebt oder nicht echt geliebt zu haben.

Leben heißt: lernen, lieben und loslassen.

Warum wir Eltern jetzt handeln müssen

Warum wir Eltern jetzt handeln müssen

Lasst uns für einen Moment genauer auf das Leben blicken, das wir führen, und darauf, was es wirklich mit uns macht. Wir stehen morgens auf, machen unsere Kinder fertig, bringen sie zur Schule, gehen selbst zur Arbeit, kommen nach Hause, kümmern uns um Haushalt, Kochen, Hausaufgaben und flüchten uns danach erschöpft in soziale Medien, Fernsehen oder Ablenkung.

Wir sind innerlich gestresst, fremdbestimmt, ständig unter Druck, zwischen Arbeit, Verpflichtungen, finanziellen Sorgen und Erwartungen. Darüber haben wir völlig vergessen, was es bedeutet, wirklich zu fühlen. …mehr

Recht & Verantwortung

Eltern haben mehr Rechte, als sie glauben

⚖ Eltern haben mehr Rechte, als sie glauben

Die Verantwortung der Eltern

Eltern sind laut Grundgesetz (Art. 6 GG) verpflichtet und berechtigt, das Wohl ihrer Kinder zu schützen.

Das heißt:

  • Wenn Eltern erkennen, dass Schule, Hausaufgaben oder Druck ihrem Kind schaden, dürfen und sollen sie handeln.
  • Sie dürfen mit der Schule sprechen, ärztliche oder psychologische Stellungnahmen beiziehen oder sogar Befreiungen beantragen.
  • Juristisch formuliert: Eltern haben das „Wächterrecht und die Schutzpflicht“ gegenüber dem Kind, sie sind also die Stimme, die das Recht des Kindes durchsetzt, bis es alt genug ist, selbst zu entscheiden.

⚖ § 1626 BGB – Elterliche Sorge (Bürgerliches Gesetzbuch)

Dieser Paragraph legt fest, dass Eltern das Recht und die Pflicht zur Erziehung ihrer Kinder haben.

Das bedeutet:

  • Eltern entscheiden, was gut für das Wohl des Kindes ist.
  • Sie tragen die Verantwortung für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung ihres Kindes.
  • Der Staat darf nur eingreifen, wenn das Kindeswohl konkret gefährdet ist (§ 1666 BGB).

Damit haben Eltern grundsätzlich das Recht zu bestimmen, wie ihr Kind lernt, sich entwickelt oder z. B. wie mit Themen wie Hausaufgaben oder Leistungsdruck umgegangen wird – sofern das Wohl des Kindes geschützt bleibt.

§ 1 SGB VIII – Recht auf Erziehung, Elternverantwortung und Jugendhilfe

Dieser Paragraph steht im Sozialgesetzbuch VIII (Kinder- und Jugendhilfe) und beschreibt das Recht des Kindes auf:

Das bedeutet:

  • Förderung seiner Entwicklung,
  • Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit,
  • sowie Schutz und Gesundheit, dass es sich selbst so fühlt.

Eltern, ihr habt das Recht, und die Verantwortung

Als Eltern hast du nicht nur das Recht, sondern auch die Verantwortung, dein Kind zu schützen. Wissenschaft und Studien zeigen längst: Dauernder Leistungsdruck, Angst und emotionale Überforderung schaden der gesunden Entwicklung eines Kindes – körperlich, seelisch und geistig.

Keine Schule, kein Lehrer und keine Politik hat das Recht, dein Kind zu überfordern, zu beschämen oder zu brechen. Das Wohl deines Kindes steht über jedem System. Vertraue deinem Gefühl, denn du kennst dein eigenes Kind besser als jedes Schulgesetz. Wenn du spürst, dass etwas nicht stimmt …mehr

Unsere Mission

Die Mission hinter Eltern-Kind-Wandel

Eltern-Kind-Wandel entstand aus dem Wunsch, Kindern, Eltern und Lehrern wieder das zurückzugeben, was das aktuelle Schulsystem ihnen genommen hat: Freiheit, Freude und Vertrauen.

Unsere Mission ist es, das Bewusstsein von Eltern zu stärken, damit sie erkennen, dass echte Bildung nicht durch Druck, Kontrolle und Bewertung entsteht, sondern durch Liebe, Neugier und Verbundenheit.

Wir wollen eine Bewegung schaffen, in der Eltern wieder lernen, ihrer Intuition zu vertrauen, ihre Kinder vor seelischem und psychischem Leistungsdruck zu schützen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen – für eine neue Form des Lernens, die Herz, Verstand und Kreativität vereint.

Denn Veränderung beginnt nicht in Ministerien, sondern in Familien. Nicht durch Gesetze, sondern durch Bewusstsein. Eltern-Kind-Wandel steht für Mut, Menschlichkeit und Gemeinschaft, damit Kinder wieder lernen dürfen, zu fühlen, zu träumen und sie selbst zu sein. 💛

Vision von Eltern-Kind-Wandel

Dafür setzen wir uns ein

  • Für Kinder, die frei lernen dürfen.
  • Für Eltern, die Verantwortung übernehmen.
  • Für Lehrer, die begleiten statt bewerten.
  • Für Schulen, die Freude statt Druck schenken.
  • Für eine Gesellschaft, in der Bildung Menschlichkeit bedeutet.
Hausaufgabenbefreiung Beispiel

Hausaufgabenbefreiung personalisieren

Kostenlose Downloads · Wusstest du das?

Wenn 10–20 % der Eltern ihre Kinder von Hausaufgaben befreien, kann die Schule Hausaufgaben für alle Kinder nicht mehr durchsetzen. Denn: Hausaufgaben sind keine gesetzliche Pflicht. Sie funktionieren nur, wenn alle mitmachen. Sobald genug Eltern aussteigen, bricht der Druck weg, und das System muss Hausaufgaben neu überdenken oder ganz abschaffen.

📎 Diese Vorlage kann von Eltern individuell angepasst werden. Bitte Namen, Schule, Klasse einfügen. Der Brief kann persönlich übergeben oder per Einschreiben eingereicht werden.

Hausaufgabenbefreiung herunterladen

Werde Teil der Organisationsteams!

Gemeinsam bringen wir den Wandel in jede Stadt.

Organisationsteam

Deine möglichen Aufgaben:

  • Vereine, Stiftungen und Initiativen anschreiben oder anrufen.
  • Geschäfte und Unternehmen motivieren, Flyer oder Plakate auszulegen.
  • Lehrer, Pädagogen und Eltern in deiner Region ansprechen.
  • Influencer und Medien anschreiben, um das Thema bekannt zu machen.
  • Regionale Gruppen aufbauen, Treffen organisieren oder Zoom-Calls begleiten.
  • Neue Unterstützer registrieren und in die Bewegung einführen.
  • Kommunikation: Texte schreiben, Pressearbeit, Newsletter, Social Media.
  • Kreativarbeit: Gestaltung von Flyern, Grafiken, Videos oder Präsentationen.
  • Influencer und Sprecher: Menschen mit Reichweite, die unsere Botschaft teilen.
  • Strategie und Organisation: Planung von Aktionen, Events und Projekten.

Wie du den Wandel sichtbar machst

Wie du den Wandel sichtbar machst

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„Ich habe mich dem Eltern–Kind–Wandel angeschlossen, weil ich nicht länger zusehen will, wie Kinder unter einem Schulsystem leiden, das sie bewertet, statt sie zu verstehen und sie formt, statt sie zu stärken. Diese Bewegung steht für Bewusstsein, Freiheit und Herz – für Kinder, die wieder sie selbst sein dürfen.“

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Werde Stimme des Wandels

Werde Stimme des Wandels

Jede Veränderung beginnt mit einem Menschen, der den Mut hat, etwas auszusprechen, was alle fühlen, aber keiner laut sagt. Wenn du über das sprichst, was du hier erkennst, öffnest du anderen Eltern die Augen – und gibst ihren Kindern eine Stimme.

Sprich darüber

Sprich darüber

Erzähl Freunden, Lehrern und Nachbarn von dem, was du hier entdeckst.
Sag ihnen: „Ich habe etwas gefunden, das wirklich Sinn macht, eine Bewegung, die unsere Kinder schützt.“
Oft genügt ein ehrliches Gespräch, um Bewusstsein zu wecken.

Werde aktiv in deiner Umgebung

Werde aktiv in deiner Umgebung

• Drucke Flyer aus und leg sie in Kindergärten, Schulen oder Praxen aus.
• Sprich Lehrer, Erzieher, Pädagogen an, die offen für Neues sind.
• Vernetze dich mit Vereinen, Elterninitiativen, Heilpraktikern, Coaches, Yogastudios – Menschen, die schon bewusst denken.