Der Vater

Direkt hinein in die Geschichte – ohne Umwege, ohne Inszenierung.

Vatergeschichte – persönlicher Weg

Warum ich Eltern–Kind–Wandel ins Leben gerufen habe

Ich bin kein Lehrer, kein Politiker und auch kein Wissenschaftler. Stattdessen bin ich einfach Vater – Vater von zwei wundervollen Kindern, die mich täglich daran erinnern, was im Leben wirklich zählt: Liebe, Freiheit, Vertrauen und Freude.

Diese Worte bilden den Ausgangspunkt für Eltern–Kind–Wandel: ein persönlicher Weg, der direkt aus unserem Familienleben gewachsen ist und der zeigt, dass Verantwortung leise beginnen kann.

Als ich bemerkte, wie mein Sohn immer stiller, sein Lachen seltener wurde und der Schulalltag ihm die Freude nahm und auch seine Fantasie schwächte, wusste ich: So darf es nicht weitergehen.

Ich wollte verstehen, warum Kinder, die neugierig geboren werden, plötzlich Angst vor Fehlern haben, warum Familien abends streiten, statt miteinander zu lachen, und wieso das, was eigentlich Bildung heißt, so oft in erster Linie zu Druck und Überforderung führt.

Eltern beobachten Veränderung
Ruhiger Moment am Küchentisch

Also begann ich, zu hinterfragen. Ich las Studien, sprach mit Lehrern, Eltern, Forschern, und ich handelte. Außerdem befreite ich meinen Sohn von Hausaufgaben.

Nicht, um gegen das System zu kämpfen, sondern um für mein Kind da zu sein. Und das veränderte alles. Ich sah, wie aus Druck wieder Freude wurde und wie Vertrauen wuchs, wo vorher nur mehr Angst war. Und ich wusste: Dieses Thema betrifft nicht nur meine Familie, es betrifft uns alle.

So entstand Eltern–Kind–Wandel. Diese Bewegung ist kein Angriff auf Schulen oder Lehrer. Sie ist eine Einladung, an Eltern, aufzuwachen, hinzuschauen und wieder zu fühlen. Denn Veränderung beginnt nicht in der Politik. Sie fängt in uns an, in unseren Familien, in unseren Entscheidungen und vor allem in unserem Mut, Verantwortung zu übernehmen.

Ich habe Eltern–Kind–Wandel aufgebaut, um Eltern, Lehrern und Vereinen eine Plattform zu geben, auf der sie sich vernetzen, austauschen und gemeinsam handeln können. Über die Profile können Aktionen geplant, Kampagnen gestartet und Ideen geteilt werden – für eine Bildung, die Kinder stärkt, anstatt sie zu brechen.

Verantwortung übernehmen
Ein persönliches Wort eines Vaters

Ich erzähle das nicht, um Mitleid zu bekommen. Stattdessen möchte ich Mut machen. Denn jeder Schmerz, den wir erkennen, kann zu Licht werden, wenn wir den Mut haben, ihn zu verstehen.

Ein persönliches Wort: Ich bin geschieden, und meine Kinder leben bei ihrer Mutter. Nicht weil ich sie nicht liebe, sondern weil ich erkannt habe, wie tief unsere Gesellschaft – ob durch Erziehung, Schule und unbewusste Muster – das Miteinander prägt.

Wir leben in einer Zeit, in der Beziehungen oft mit dem Verstand geführt werden, nicht mit dem Herzen. Es ist ein System, das uns in Rollen, Erwartungen und Ängste presst, Familien trennt. Doch der Grund dafür ist nicht fehlende Liebe, es sind alte Programme, die wir für normal halten.

Ich habe diesen Weg nicht gewählt, um zu fliehen. Mir geht es darum, bewusst zu werden und zu verstehen, wie und wo Heilung beginnt: bei uns selbst, bei unserem inneren Kind und bei dem Mut, hinzuschauen, anstatt unreflektiert das System weiterzuspielen.

Ich schreibe ein Buch über diese Reise. Über die verborgenen Mechanismen, die Beziehungen zerstören, über das verletzte innere Kind, das in vielen von uns nach Liebe ruft, und über den Weg, wie Bewusstsein alles verändern kann: unsere Kinder, unsere Familien und unsere Zukunft.

Das Ziel dieser Bewegung

Ich kann nicht länger zusehen, wie Kinder, Lehrer und Eltern unter einem Schulsystem leiden, das mehr zerstört als fördert. Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler, Pädagogen und Lehrer, doch die Politik hört nicht zu. Denn ein System, das sich selbst schützt, hat kein Interesse an Menschen, die selbst denken, fühlen und Verantwortung übernehmen.

Kinder kommen mit natürlicher Neugier zur Welt. Sie wollen entdecken, verstehen, fragen. Doch in der Schule lernen sie früh: Still sein. Gehorchen. Sich anpassen. Sie werden nicht auf das Leben vorbereitet, sondern darauf, zu funktionieren. Sie dürfen nicht ausprobieren, nicht zweifeln, nicht anders sein. Und irgendwann, nach Jahren des inneren Widerstands, geben sie auf. Sie tun, was man von ihnen erwartet. Sie funktionieren, aber sie fühlen nicht mehr.

So wächst eine Generation heran, die unbewusst gelernt hat, dass Stärke bedeutet, den Schwächeren zu übertrumpfen, dass Erfolg wertvoller ist als Mitgefühl, und dass Anerkennung wichtiger ist als Verbundenheit. Ein System, das auf Leistung, Vergleich und Wettbewerb basiert, schafft Trennung, zwischen Menschen, zwischen Herz und Verstand.

Es lehrt, dass der Wert eines Menschen in Noten, Titeln oder Geld gemessen wird, nicht in Charakter, Kreativität oder Güte. Unsere Kinder wachsen in einer Welt auf, in der man sie schon früh dazu erzieht, anderen nachzueifern, statt sich selbst zu entdecken. Sie scrollen durch soziale Medien und vergleichen sich mit Leben, die nicht echt sind, statt das eigene Leben in die Hand zu nehmen.

Sie lernen, dass andere bestimmen, was richtig oder falsch ist, was Erfolg bedeutet, und wie viel ihre Zeit wert ist. Doch niemand zeigt ihnen, dass sie selbst den Wert ihres Lebens bestimmen können. Denn das, was in der Schule und im Alltag unterdrückt wird, sind genau die Fähigkeiten, die wir als Gesellschaft dringend brauchen: Empathie, Mut, Kreativität, Verantwortung.

Doch tief in uns wissen wir, dass das nicht richtig ist. Wir spüren, dass etwas fehlt. Dass wir selbst, und unsere Kinder, mehr verdienen als ein Leben im Dauerstress.

Ich möchte Eltern dazu ermutigen, hinzusehen. Nicht wegzuschauen. Ehrlich zu fühlen, was in ihnen vorgeht:

  • Bin ich wirklich glücklich, wenn andere über das Leben meines Kindes entscheiden?
  • Wenn Angst und Leistungsdruck den Alltag bestimmen?
  • Wenn Liebe durch Funktion ersetzt wird?

Nein. Denn aus Liebe zu unseren Kindern beginnt Veränderung immer bei uns selbst. Wir wollen Schulen, die Kinder stärken, nicht brechen. Lehrer, die begleiten, nicht bewerten. Familien, die zusammenhalten, statt sich unter Druck zu verlieren.

Es geht nicht darum, gegen etwas zu kämpfen, sondern für etwas Neues einzustehen: für Freude am Lernen, für Selbstvertrauen, für Herz und Menschlichkeit.

Jede Veränderung beginnt mit einem Menschen, der den Mut hat, anders zu handeln. Vielleicht bist du dieser Mensch. Denn du bist nicht allein. Wir sind viele. Eltern, Lehrer, Pädagogen, die gemeinsam den Mut haben, diese Veränderung Wirklichkeit werden zu lassen.

Was diese Bewegung so besonders macht

Diese Bewegung ist anders. Sie kommt nicht von der Politik und weder von Institutionen noch von Organisationen. Sie entsteht aus dem Bewusstsein der Menschen selbst, aus Liebe, Verantwortung und dem Wunsch nach Veränderung. Eltern übernehmen wieder die Verantwortung, die sie jahrelang an Systeme abgegeben haben.

Sie erkennen: Wir müssen nicht warten, bis „jemand etwas tut“. Der Wandel fängt in unseren Familien an, in unseren Herzen und in jedem einzelnen Zuhause. Zum ersten Mal entsteht eine Bewegung, die von unten wächst, von Mensch zu Mensch, von Eltern zu Eltern und von Kind zu Kind.

Eine Bewegung, die nicht gegen etwas kämpft, sondern für etwas steht: für Bewusstsein, Freiheit, Mitgefühl und eine Zukunft, in der Kinder wieder Kind sein dürfen. Das ist keine politische Revolution. Es handelt sich um eine menschliche Evolution.

Mut zur Veränderung
Finanzierung Eltern-Kind-Wandel

Wer finanziert dieses Projekt?

Ich werde oft gefragt, wer hinter diesem Projekt steht. Die Antwort ist einfach: Ich, ein Vater, der nicht länger zusehen konnte. Ich habe dieses Projekt aus einer tiefen Überzeugung heraus gegründet. Weil ich gesehen habe, wie das System das Leuchten in den Augen meiner Kinder dämpft. Weil ich gespürt habe, dass sich etwas verändern muss und dass dieser Wandel bei uns Eltern beginnt.

Ich habe mein eigenes Kapital, meine Zeit und meine Energie investiert, um diese Bewegung ins Leben zu rufen.

Eltern–Kind–Wandel ist mein Beitrag, die Welt ein Stück besser zu machen. Ich glaube daran, dass Veränderung bei uns beginnt – in unseren Familien, in unserem Bewusstsein, in der Art, wie wir unsere Kinder sehen.

Eltern–Kind–Wandel

Dieser Weg ist offen für dich

Wenn du spürst, dass dein Kind mehr braucht als Funktion, wenn du ahnst, dass Verantwortung bei uns Eltern beginnt – dann geh diesen Weg. Leise. Klar. Mit deinem Herzen zuerst.